Pressemitteilungen 2017

Erfolgreiche CarWash Aktion

Erfolgreiche CarWash-Aktion

Angehende Harthaer Abiturienten nehmen 750-Euro-Scheck entgegen

Na, das hat sich doch gelohnt: Die Abi-Klasse der angehenden Abiturienten des Martin-Luther-Gymnasiums Hartha füllt sich langsam aber sicher. Im August und September wuschen die Zwölftklässler im Rahmen einer speziellen CarWash Aktion bei der GRUMA Automobile GmbH in der Daniel-Wilhelm-Beck-Straße 6 in Döbeln Autos und verdienten so Geld für die Abitur-Feierlichkeiten.

Am vergangenen Freitag gab es dafür einen verdienten „Lohn“. Mario Antony, der Marketingbeauftragte der GRUMA Automobile GmbH, konnte einen großen Scheck über 750 Euro übergeben, den stellvertretend Emily Panke, Maxi Vogel und Franz Weinert entgegennahmen. Ursprünglich waren durch das Autowaschen per Hand mit Schwamm, Lappen und Kärcher 460 Euro zusammengekommen, die GRUMA Automobile GmbH rundete diese Summe auf 750 Euro auf. „Das Autowaschen war zwar ganz schön stressig aber es hat auch Spaß gemacht.“, blickte Maxi Vogel zurück: „Und es hat sich auf jeden Fall gelohnt.“ An den drei Waschterminen  nutzten jeweils etwa 20 Autos den Service der insgesamt 80 Abiturienten. Die GRUMA Automobile GmbH hatte bei der CarWash-Aktion das gesamte Equipment gestellt und die Werbeflyer und Plakate finanziert.

„Wir haben die Aktion sehr gern unterstützt. Das sich die Schülerinnen und Schüler selbst um die Finanzierung kümmern, finde ich gut“, erklärt Mario Antony das Engagement des Unternehmens.

Neben dem Geld von der CarWash-Aktion nahmen die Harthaer Abiturienten in der vergangenen Woche noch mehr Geld ein. Am Donnerstag nahmen die Harthaer Abiturienten beim Schulball in der HarthArena unter anderem durch den Verkauf von Speisen und Getränken 600 Euro ein. Am 16. Oktober soll die Kasse für die Abi-Feierlichkeiten noch weiter gefüllt werden mit einer Altstoffsammlung in Waldheim und einer Abi-Finanzierungsfeier (Termin und Ort noch offen). Neben dem traditionellen Abi-Ball sollen mit dem eingenommenen Geld unter anderem auch die passenden Abi-Shirts und (wenn dann noch etwas übrig ist) auch die Abschlussfahrt nach Bulgarien finanziert werden. Am Martin-Luther-Gymnasium in Hartha ist es schließlich seit vielen Jahren eine gute Tradition, dass sich die künftigen Abiturienten selbst um die Finanzierung kümmern.

Rundschau - Andreas Neustadt

Mit Feingefühl und Geschick

Mit Feingefühl und Geschick - Gruma Automobile GmbH bietet Schulabgängern berufliche Perspektiven mit Übernahmechancen.

Weiße Hosen? Gab es in der Kindheit nie bei Maxi Reiche. Die 20-Jährige kommt aus einer Familie mit Motoröl im Blut. „Ich bin mit Autos groß geworden“, erinnert sich die junge Frau, die sich derzeit bei Gruma Automobile auf der Zielgeraden ihrer Ausbildung zur Kfz-Mechatronikerin befindet. „Mein Großvater hatte schon eine Autowerkstatt, meine Eltern haben ihre eigene Firma. Ich bin quasi in der Werkstatt groß geworden und habe mich dort dreckig gemacht.“

Das Vorwissen hat ihr den Start bei Gruma in Döbeln etwas leichter gemacht. Den Rest hat das Gruma-Team erledigt: „Ich wurde hier mit offenen Armen empfangen“, erzählt sie vom Start vor drei Jahren. „Ich kann hier bei Gruma Automobile viel machen. Klar, gibt es auch ungeliebte Arbeiten, aber das ist ja überall so. Und die Kollegen sind – glaube ich – ganz froh, dass ich da bin".

Schwierigkeit steigert sich

Jeden Morgen verteilt der Meister die anstehenden Aufgaben für den Tag. „Als Auszubildende bekommt man anfangs eher die leichteren“, erzählt sie, „aber das steigert sich immer mehr mit der Zeit. Ich darf nun schon Wartungen alleine machen, den Junge-Sterne-Check, aber auch Bremsen und Räder wechseln.“ Das Ende ihrer Ausbildung in einem halben Jahr sieht sie auch mit einem weinenden Auge: „Vor allem, da man dann keine Schule mehr hat. Die Abwechslung war toll.“ Die insgesamt dreieinhalb Jahre dauernde Ausbildung bei Gruma vermittelt umfangreiche Fähigkeiten vom Diagnostizieren von Störungen und deren Ursachen über eine situationsgerechte Kommunikation mit Kunden bis hin zu komplexeren Arbeitsabläufen und qualitätssichernden Maßnahmen. Neben einem guten Realschulabschluss brauchen Bewerber unter anderem ein gutes technisches Verständnis, rasche Auffassungsgabe, Feingefühl und handwerkliche Geschicklichkeit sowie gute  Noten in Mathematik und Physik. „Ob Pkw, Transporter, Nutzfahrzeuge oder auch schwere Lkw – bei uns ist alles dabei“, sagt Birgit Möckel, die in der Personalabteilung von Gruma für die Auszubildenden zuständig ist. „In der Filiale Grimma ist die Gruma zudem smart-Partner.“ Mit den 20 neuen Auszubildenden lernen gerade 48 junge Menschen an den fünf Standorten von Gruma in Wurzen, Grimma, Oschatz, Torgau und Döbeln ihr Handwerk – darunter Mechatroniker für Pkw sowie Nutzfahrzeuge, Einzelhandelskaufleute, Kaufleute für Büromanagement, Fachinformatiker und Automobilkaufleute. Wer Interesse hat, sollte sich bald bewerben, entweder mit dem Jahreszeugnis der 9. Klasse oder spätestens mit dem Halbjahreszeugnis der 10. Klasse. Für ein Praktikum kann man sich bereits ab der 8. Klasse anmelden.

Viele Zukunftsperspektiven

Wie es genau für Maxi Reiche weitergeht? „Ich hoffe, dass ich hierbleiben kann ... (ein Blick zu Birgit Möckel – der Daumen geht hoch – beide lachen). Also, ich werde hier übernommen und will erstmal mehr Erfahrungen sammeln.“ Für Qualifizierungen gibt es viele Möglichkeite, z.B. zur Diagnosetechnikerin. Über eines aber würde sie sich freuen. „Es wäre nicht schlecht, wenn hier noch Kolleginnen wären“, sagt Maxi Reiche und fügt lachend hinzu. „Das stärkt die Frauenwelt in der Werkstatt.“

Bewerbungen sind auf www.echt-sächsisch.de auch online möglich.

Vorweihnachtliche Geschenke

Vorweihnachtliche Geschenke für die Sternschnuppen.

DÖBELN. Vorweihnachtliche Freude herrschte bereits Ende November bei den Sternschnuppen der Tanzwelt Döbeln.

Die zehn vier- bis sechsjährigen Mädchen durften sich über neue Trainingsanzüge freuen. Diese wurden von der GRUMA Automobile GmbH und der Häuslichen Kranken- & Alten Altenpflege HUMMITZSCH gesponsert. Entstanden ist die Kooperation der beiden Unternehmen durch das Engagement von Mario Antony (Mitarbeiter GRUMA) und Annett Wilsdorf (Mitarbeiterin HUMMITZSCH), deren Töchter auch selbst bei den „Sternschnuppen“ tanzen. „Da der Verein bezüglich der finanziellen Mittel stark auf Sponsoren angewiesen ist, haben wir uns als Eltern der kleinen „Tanzmäuse“ Gedanken gemacht, was wir tun können. So haben wir unser Anliegen bei unseren jeweiligen Geschäftsführern angebracht und sind dort gleich auf ein positives Feedback gestoßen“, freut sich Mario Antony. Neben den neuen Trainingsanzügen hatte Holger Hummitzsch sogar noch einen kleinen Scheck in der Tasche und übergab als vorzeitiges Weihnachtsgeschenk zusätzlich noch 150 Euro für die Vereinskasse.

In der relativ neuen Tanzgruppe trainieren derzeit zehn Kinder im Alter von vier bis sechs Jahren. Das Training findet immer freitags von 16.30 bis 17.15 Uhr in Ebersbach statt und wird von Michelle Pappelbaum durchgeführt. Die ersten tänzerischen Erfahrungen auf der Bühne konnten die Nachwuchstänzerinnen bereits bei den Tanzfesten in Mittweida und in Döbeln sammeln.

Rundschau - Andreas Neustadt